Warum Medizintechnik mit Gesicht besser funktioniert

Greggersen Gasetechnik für Deutschen Designpreis nominiert.

Wer hätte gedacht, dass der Umgang mit „komprimierten, problematischen Gasen“  so stilvoll sein kann? Mit ihrer medizinischen Gasentnahmestelle Forano ist es einem Hamburger Medizintechnik-Unternehmen offensichtlich gelungen, den Nerv der Zeit zu treffen. Drei der renommiertesten Designpreise konnte das Produkt aus dem Hause Greggersen Gasetechnik schon auf sich vereinen. Nun wurde Forano auch noch für den „Preis der Preise“ nominiert, den „Designpreis Deutschland“. Eine begehrte Auszeichnung, um die sich kein Unternehmer selber bewerben kann. Ausgezeichnet werden nur Produkte, die bereits nationale oder übernationale Preise erhielten. Die Bewerbungen werden von ausgewiesenen Experten vorgeschlagen.

Das Gas- und Vakuum-Ventil, an das die lebensrettenden Versorgungsgeräte in Krankenhäusern angeschlossen werden, verdankt seinen schönen Namen einem sizilianischen Küstenwind. Doch Schönheit alleine reicht in dem heiß umkämpften Markt für Medizintechnik nicht. Schönheit ist in diesem Fall Ergebnis technischer Perfektion und 85 Jahren Erfahrung im Umgang mit „komprimierten, problematischen Gasen“.

„Von dem was wir herstellen, bekommt der Patient oder die Krankenschwester nur 5 % zu sehen“, erläutert Thomas Greggersen die Produktpalette seines Hauses.  Hinter dem Ventil beginnt nämlich die für Patienten unsichtbare Welt der „CEGA“, der „zentralen Gasversorgung“. Ein lebenserhaltendes High-Tech-Leitungsnetz für die Ver- und Entsorgung mit medizinischen Gasen. Vierzigtausend Meter Versorgungsleitungen durfte die medizintechnische Manufaktur für das neu eröffnete Universitätskrankenhaus Hamburg planen, liefern und montieren.  „Es ist“, sagt Thomas Greggersen stolz, „eines der modernsten Krankenhäuser Europas oder vielleicht sogar der Welt.“

Design ist für Thomas Greggersen bei allem Schönheitssinn kein  „ad on“:  „Gerade weil es sich um lebenserhaltende Systeme handelt, darf man – trotz knapper Kassen – auf keinen Fall an der Qualität sparen. Design heißt für uns: Qualität sichtbar machen. Gutes Produktdesign muss nicht teuer sein.“ Trotz aller High-Tech-Produktion ist Thomas Greggersen stolz darauf, immer noch auch Handwerker zu sein: „Dank unserer hohen Fertigungs- und Entwicklungstiefe können wir kurzfristig und individuell auf Kundenwünsche eingehen und komplizierte Projekte planen, entwickeln und umsetzen.“

Sinkende Produktionskosten sind neben Funktionalität, Langlebigkeit, Servicefreundlichkeit, Recyclebarkeit, Modernisierbarkeit und Reparaturfreundlichkeit Zielvorgaben, die bei jeder Produktinnovation im Pflichtenheft stehen. Trotz einer Fertigungstiefe von 80 % und der für das Innovationsmanagement nicht weniger wichtigen Entwicklungsabteilung des Metallhandwerksbetriebs, sind die Brüder Greggersen Profis genug, die eigenen Grenzen zu erkennen. Thomas Greggersen:  „Vor zehn Jahren haben wir die ersten Versuche mit externen Produktentwicklern gemacht. Seit acht Jahren arbeiten wir regelmäßig mit Designern zusammen. Mit dem Hamburger Designbüro Held & Team haben wir hervorragende Ergebnisse erzielt. Es ist gut, wenn von außen Produktentwickler dazu kommen. Sie stellen andere Fragen und gemeinsam kommen wir zu besseren Lösungen. Wir lernen in diesen Entwicklungsprozessen viel von einander.“

Angesichts des augenscheinlichen Erfolges liegen für die Greggersen Medizintechnik die Entwicklungsziele der nächsten Jahre auf der Hand. In Sachen technologische Kompetenz und Fertigungskompetenz werden die Brüder Kurs halten. Das Ziel „Qualitätsführerschaft“ bleibt die Nummer eins. In Verbindung mit einem zeitgemäßen und unverwechselbaren „Corporate Product Design“ sind dem Unternehmen derzeit nur wenige Grenzen gesetzt.

Kontakt
Greggersen Gasetechnik GmbH
Thomas Greggersen
Bodestraße 27-29
21031 Hamburg
Telefon: +49(0)40 73 93 57 0
Telefax: +49(0)40 73 93 57 39
E-Mail: info@greggersen.de
www.greggersen.de

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