Hammer-Flieger in Sinsheimer Innenstadt.

Ungewöhnliche Sitzbank von Hammer Stahlmanufaktur.

Eine alte Concorde und eine ausrangierte Tupolev sind die unübersehbaren Highlights des Technikmuseums Sinsheim. Nun schmückt ein Hammer-Flieger die Innenstadt und beflügelt die Phantasien von Passanten und Kindern. Hier die Geschichte einer ungewöhnlichen Sitz- und Spielbank.

Als die Stadt Sinsheim sich unter ihrem Oberbürgermeister Geinert auf den Weg machte, das Stadtbild interessanter zu gestalten, war nicht ganz klar, wohin die Reise geht. Der öffentliche Raum sollte belebt, die Passanten der Sinsheimer Innenstadt zum Verweilen eingeladen werden. Das Wirtschaftsforum Sinsheim fand den Vorschlag gut und sagte seine moralische und finanzielle Unterstützung zu. Die Planungsgruppen arbeiteten und lieferten Umsetzungsvorschläge. Der Bau einer originellen Sitzgelegenheit gehörte auch dazu. Sitzbänke müssen schließlich nicht immer so langweilig aussehen. Sie könnten auch irgendwie anders aussehen. Nur wie?

Da passte es gut, dass es in Sinsheim eine Stahlmanufaktur gibt, die mit ihren aussergewöhnlicher Projekten schon desöfteren in aller Munde war. Thomas Hammer, Metallgestalter aus Leidenschaft, wurde angefragt, den Stadtvätern einen Entwurf zu liefern. Man dachte an etwas mit Bezug zum Auto- und Technikmuseum Sinsheim. Vor allem an ein schönes altes Auto. Doch es wurde ein Fluzeug daraus. Inspiriert von den Überschallflugzeugen "Concorde" und "Tupolev" präsentierte die Thomas Hammer Stahlmanufaktur den Entwurf eines an Concorde und Tupolev gleichermaßen erinnerndes Flugobjektes, das die Auftraggeber überzeugte. Nachdem ein Standort gefunden worden war, stand der Realisierung nichts mehr im Wege. Die Anforderungen, die die Stadtväter dem Metallbauer mit auf den Weg gaben, waren:  

  • Absolute Unfallsicherheit: Kein Kind darf sich an einer Ecke verletzen
  • Das Objekte sollte nicht nur zum sitzen sondern auch als  Spielgerät genutzt werden können
  • Junge „Piloten“ sollten sich in den Flieger hinein setzen können.

Rechtzeitig zum Stadtfest wurde der Hammer-Flieger "eingeflogen". Dank eines 60 Meter hohen Autokrans kam das unbekannte Flugobjekt pünktlich am vorgesehenen Landeplatz zum Stehen. Mit einer kleinen Einweihungsfeier wurde der "Hammer-Flieger" an die Stadt und ihre Kinder übergeben.

Kontakt
Thomas Hammer
Hammer Stahlmanufaktur
Neulandstrasse 19
74889 Sinsheim
Tel.: + 49(0)7261 94 39-0
Fax: + 49(0)7261 94 39-29
E-Mail: info@ths-hammer.de
www.ths-hammer.de

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