Kein Anlass für Entwarnungen.

Blitzumfrage zur Konjunkturentwicklung.

Zwar bewerten 55,6 Prozent der Metallbauer die Geschäftslage immer noch mit sehr gut, gut oder befriedigend. Bei den für Deutschland so wichtigen Feinwerkmechanikern lagen die optimistischen Einschätzungen mit 26 Prozent allerdings deutlich niedriger. 42 Prozent  der Feinwerkmechaniker beschreiben ihre Geschäftslage mit mangelhaft bis ungenügend. Die Entwicklung der letzten drei Monate liefert vor allem bei den Feinwerkmechanikern keine Anhaltspunkte für die Annahme, dass die Talsohle schon durchschritten ist. Fast 80 Prozent aller Metallbetriebe beklagen Auftragsmangel. Der Preisverfall bereitet 60 Prozent der Metallbauer und 40 Prozent der Feinwerkmechaniker Probleme.

Nur 20 Prozent aller Betriebe gehen davon aus, dass sich die Auftragslage derzeit bessert. Aber rund 40 Prozent geben an, dass sich der Auftragsbestand immer noch weiter verschlechtert. Mehr als der Hälfte der befragten Metallbetriebe geht es derzeit eher schlechter als besser. Dies schlägt sich auch in den Zahlen zum Auftragsbestand nieder. Weniger als ein Drittel der Betriebe hat einen Auftragsbestand, der über einen Monat hinausreicht. Dies trifft die Feinwerkmechaniker mit 23 Prozent noch einmal härter als die Metallbauer mit 26 Prozent. Kurzarbeit ist vor allem im Feinwerkmechanikerhandwerk ein wichtiges Thema: Zum Zeitpunkt der Befragung hatten immerhin 37 Prozent Kurzarbeit angemeldet. Bei den Metallbauern liegt dieser Wert bei 12,5 Prozent. Kein Wunder also, dass nur ein Viertel der Feinwerkmechaniker an Investitionen denkt. Ein gutes Zeichen allerdings, dass trotz des schwierigen Marktumfeldes immerhin noch 38 Prozent der Metallbauer Investitionen planen.

Kontakt
Karlheinz Efkemann
Bundesverband Metallhandwerk
Tel: +49 (0) 201 89 619 14
E-Mail: karlheinz.efkemann@metallhandwerk.de
www.metallhandwerk.de

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