Beschossen und für gut befunden.

Es gibt viele gute Gründe, warum ein Gebäude nach erhöhten Sicherheitstandards errichtet werden soll. Aber nicht für alle Anforderungen gibt es die passenden vorgefertigten Lösungen. Architekten und Bauherrn sind daher auf Partner angewiesen, die eine individuelle Lösung für sie entwickeln.

Das Beispiel des zweiflügeligen Stulpensterns, das der Berliner Metallbauer Kostyra für einen seiner Kunden entwickelte, zeigt, dass so etwas nicht trivial ist. Schon gar nicht in einem Land, dessen Sicherheitsbedürfnis am Bau dem Sicherheitsbedürfnis nach „geprüfter Qualität“ in nichts nachsteht. Fenster mit schußsicherem Glas gibt es heute bereits in vielen Ausführungen. Zweiflügelige Stulpfenster, wie sie der Berliner Kunde für sein Haus benötigte, allerdings nicht. Das war bei der Planung übersehen worden. Auf der Suche nach einem Spezialisten stießen die Planer auf die Berliner Firma Kostyra Alustahl. Die nahmen sich dieser Herausforderung an. Wohl wissend, dass das Problem weniger ein konstruktives oder fertigungstechnisches sein würde, als vielmehr in der Feuerprobe bestehen würde, die mit dem Deutschen Normenwesen zu tun hat. Denn ein schussicheres Fenster neuen Typs darf bei uns selbst- verständlich nicht einfach entwickelt und eingebaut werden. Es muss geprüft und zugelassen werden, vom Deutschen Beschussamt. „Das war nicht einfach“, erzählt der Juniorchef. „Wir haben fünf Monaten gebraucht, um die Zulassung durch- zubekommen.“ Das neue Fenster wurde zunächst als Protoyp gebaut und im Beschussamt, wie könnte es anders sein, beschossen. Dass das Fenster dabei nicht zerbricht, ist selbstverständlich. Eine Originalzeichnung einzureichen, die im Detail den hohen Prüfanforderungen des Beschussamtes genügt, war die zweite, nicht weniger große Herausforderung. Kostyra: „Das Bauen war vergleichsweise einfach, kompliziert hingegen die Zulassung - obwohl wir viel Erfahrung mit Sonder- anfertigungen im Bereich Brandschutz und Gebäude- sicherheit haben einschließlich der notwendigen Zulassungen, die zu beantragen sind.“ Dass ein Fenster erst zerschossen werden muss, war allerdings auch für die Fa. Kostyra neu. Wo das Fenster eingebaut wurde, wird selbstverständlich nicht verraten. Das widerspräche dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis des Berliner Kunden. Näheres über Kostyra Alustahl erfahren sie hier.

Fotos: Sicherheitsglasgeschützte Fenster, Alustahl Kostyra GmbH, Berlin

Kontakt

Erwin Kostyra 
Alustahl Kostyra GmbH
Tel. ++49 (0) 30 4750 960
Mail: info@alustahl.com
www.alustahl.com

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